Gesellschaftskritik, Bezug zur Szene?

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Schneeflocke
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Re: Gesellschaftskritik, Bezug zur Szene?

Beitragvon Schneeflocke » Di 26. Nov 2013, 13:29

Hab ich. dann haben sie noch blöder geguckt. ^^
Offtopic:
Kurzform für Verzeichnis. SchülerVZ StudiVZ ist alles so wie fb. ^^
Jede Geschichte verdient es gehört zu werden.
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Gattina
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Re: Gesellschaftskritik, Bezug zur Szene?

Beitragvon Gattina » Mi 27. Nov 2013, 05:44

Ich kann euch da leider nur recht geben.
Es gibt nur ne Hand voll, die mal über den Tellerrand schauen.
Ich mische mich deshalb nur ungern unters schwarze Volk.
Spätestens beim letzten WGT, bei dem ich nur war um kurz Leute zu sehn die ich lang nicht gesehn hatte, merkte ich das ich so ganz und garnicht dazu gehöre...und kam mir vor wie in einem Affenzirkus, als ich mich an die Strasse setzte und etwas tat, was ich sehr lange nicht getan hab: Leute beobachten.
Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Wie sie dahin stolzierten und versuchten den andern in Abgefreaktheit oder Schönheit noch zu übertreffen.
Selbst beim WGT gibt es zwar ne Hand voll Leute die Goth sind...aber wieviele wirklich und wo? ^^
Is ja eigentlich so gesehn das "Aushängeschildchen" der Szene.
Vlt mach ich mal ne Jokeaktion....und fahr dafür wieder nach Leipzig. So alla Spieglein, Spieglein an der Wand...wäre gespannt auf die Reaktionen...aber im Endeffekt wär ich nur ein "Vorführäffchen" für die andern Affen....so befürchte ich würde es ankommen.
Und ich hatte mir mal gewünscht das alle schwarz rumlaufen...leider hab ich nich bedacht das dann nicht sas drinn ist was drauf steht. XD
Rockig und Gothi sein ist auch noch Inn...ich sehs in Schaufenstern und an den Leuten...hmm...und es hört nicht auf.

Edit: 27.11.2013 07:01 Uhr

So als schnelle Brainstormingideen hab ich dieses fürs WGT:
Entweder was mit Bodypainting und Botschaften auf der nackten schwarz gesprühter Haut oder n abgedeckter Spiegel mit Schild: "Einmal in den Spiegel schaun-1€"

Edit: 28.11.2013, 19:31

Irgendwie bin ich ein wenig an der Anfangsfrage vorbei geschlittert.
Bin momentan mit meinen Gedanken oft woanders..o_O

Gesellschaftskritik bedeutet für mich das System und das Verhalten der breiten Masse in Frage zu stellen.
Ich hab tatsächlich schwarz getragen weil ich mich vom Rest der Gesellschaft abheben wollte (das war aber nur einer von vielen Gründen), ich wollte mich abkapseln..und jetzt stelle ich fest das ich genauso bin wir die anderen.
Ich bin nicht besser nicht schlechter...aber ich denke ab und zu noch...wobei man immer mehr abstumpft weil die Leute es nicht lernen und man selbst irgendwann denkt..ja dann fahr doch in Harz.
Es gibt Leute die kann man nicht ändern...die ändern sich auch nicht weil die eh alles besser wissen oder ihren Platz im System haben. Aber was ist mit denen, denen es nicht gut geht?
Man schaut doch selten über den Tellerrand...da nehm ich mich nicht aus...tatsächlich ist das schwer wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, an die kleine heile Welt und das System.
Denoch versuche ich mich abzugrenzen und kaufe mir nur einmal im Jahr neue Kleidung z.B., ich muss nicht jeden scheiss Modetrend mitmachen und Kindernähereien unterstützen...mal abgesehn von den andern Rohstoffen die da verblasen werden.
Was ich in Frage stelle, ist diese Wegwerfgesellschaft..Dinge werden sogar schon so hergestellt damit sie nicht lange halten. XD

Ich trage nicht mehr nur schwarz, denn ich muss mich nicht über Kleidung definieren...wenn man will kann man alles sein...es heisst ja nicht umsonst Kleider machen Leute. Lauf doch mal im Anzug rum...als Anzugmensch wirst du anders wahrgenommen und behandelt als einer in stinkenden Pennerklamotten. Der Penner kann auch ein Millionär sein der das nur trägt weil ihn die Leute dann in Ruhe lassen oder ihn nicht ausnutzen weil die nich checken das er Geld hat und der Anzugmensch kann ein armer Schlucker sein der alles mit der Kreditkarte gekauft hat und hoch verschuldet ist. Wenn man nur vom Äusseren ausgeht wie viele Memschen das tun...da wären wir wieder beim Schubladendenken, auch etwas das ich kritisiere.

Es gibt schwarze Leute die auch nachdenken und Dinge dann tatsächlich anders machen. Es gibt auch welche die nur reden. Und welche die ihren Platz im Gothic-System gefunden haben.
Vieleicht seh ich das auch zu eng, ich mein viele sind doch anders..auch wenn sie echt viel Wert auf Äusserlichkeit legen...so gibt es doch den "Geist" des Gothics an dem sich viele orientieren...angelehnt an den wahren " Geist" der Weihnacht. ^^

schwarze Rose1oo

Re: Gesellschaftskritik, Bezug zur Szene?

Beitragvon schwarze Rose1oo » Mo 6. Okt 2014, 06:03

Gattina hat geschrieben:von Gattina » Mi 27. Nov 2013, 07:44

Ich kann euch da leider nur recht geben.
Es gibt nur ne Hand voll, die mal über den Tellerrand schauen.
Ich mische mich deshalb nur ungern unters schwarze Volk.
Spätestens beim letzten WGT, bei dem ich nur war um kurz Leute zu sehn die ich lang nicht gesehn hatte, merkte ich das ich so ganz und garnicht dazu gehöre...und kam mir vor wie in einem Affenzirkus, als ich mich an die Strasse setzte und etwas tat, was ich sehr lange nicht getan hab: Leute beobachten.
Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Wie sie dahin stolzierten und versuchten den andern in Abgefreaktheit oder Schönheit noch zu übertreffen.
Selbst beim WGT gibt es zwar ne Hand voll Leute die Goth sind...aber wieviele wirklich und wo? ^^
Is ja eigentlich so gesehn das "Aushängeschildchen" der Szene.
Vlt mach ich mal ne Jokeaktion....und fahr dafür wieder nach Leipzig. So alla Spieglein, Spieglein an der Wand...wäre gespannt auf die Reaktionen...aber im Endeffekt wär ich nur ein "Vorführäffchen" für die andern Affen....so befürchte ich würde es ankommen.
Und ich hatte mir mal gewünscht das alle schwarz rumlaufen...leider hab ich nich bedacht das dann nicht sas drinn ist was drauf steht. XD
Rockig und Gothi sein ist auch noch Inn...ich sehs in Schaufenstern und an den Leuten...hmm...und es hört nicht auf.


Was Gattina geschrieben hat ist schon richtig.
Man darf auch nicht vergessen, wenn man mal nachdenkt, das wir auch in der Gesellschaft (auch wenn wir der Szene angehören) arbeiten müssen. Dazu müssen viele sich der Gesellschaft mit der Kleidung anschliesen. Ich denke da an Verkäufer,Ärzte und alle die sonst noch in Uniformen rumlaufen.


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