Pegida

Jack Harkness
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Pegida

Beitragvon Jack Harkness » Mo 12. Jan 2015, 16:35

Offtopic:
@ Schneeflocke,sorry war ein Versehen ich habe bei Peine nicht darauf geachtet und dachte an das englische Wort. [fp]
Zu den News..

Pegida
Ich habe mir deinen Link angesehen und gelesen,was die Statistik dazu sagt,Forsa zufolge hat 2'Drittel der Deutschen gesagt,sie halten die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands für übertrieben.Ferner sagt der Forsa-Chef aus,daß 29 Prozent der Deutschen für Pegida sind und diese Menschen seien Anhänger/Sympathisanten der Afd-Partei.Er wirft denen ohne Beweise allerdings Rechtsradikalismus vor,auch den Anhängern und Sympathiesanten.Zeitgleich soll allerdings ein Karikaturverbot für Deutsche was den Islam betrifft unsere Meinungsfreiheit beschneiden.Was ich denke:Wenn unsere Meinungsfreiheit beim Islam dann enden soll ?Die Angst der Deutschen vor der Islamisierung unseres Landes ist:BEGRÜNDET

Beiträge von Zeitungsartikel hierher verschoben, aufgrund zunehmendem Offtopic.

Zugrundeliegender Artikel:
Angst vor Islamisierung? Übertrieben meinen die meisten

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Re: Zeitungsartikel

Beitragvon Schneeflocke » Mo 12. Jan 2015, 17:05

Jack, du hast einen wichtigen Teil vergessen. Das Ding ist getürkt.

Zunächst können wohl kaum 1006 "ausgewählte" Menschen für ein komplettes Land aus 82.000.000 Mio Menschen repräsentativ sein, desweiteren hat Forsa offensichtlich, 2/3 Jasager rausgesucht und ne kleine Minderheit, die klar in der Birne ist, und ne noch kleinere Minderheit, die nicht zur AfD gehört.
Die diente nämlich nur dazu, Meinungen zu unterdrücken, und ein falsches Bild der Realität zu erzeugen. Jegliche Aussage, die Menschen aufgrund dieser Umfrage treffen, ist null und nichtig, da die Müll ist.

Absolut Peinlich, Deutschland. Wäre ich noch schwerer enttäuscht, müsste ich wie im antiken Japan Selbstmord begehen. [fp]
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Re: Zeitungsartikel

Beitragvon Jack Harkness » Mo 12. Jan 2015, 17:38

@ Schneeflocke
Die Umfrage ist Müll ?Nun bei deiner Argumentation sind dann aber viele Umfragen Müll,denn es werden ja immer nur*ein paar Leute gefragt*die dann uns alle repräsentieren sollen.Wenn die Meinung quasi unterdrückt werden soll,verstehe ich den Sinn dieser Umfrage nicht.Allerdings bei eines gebe ich dir Recht:Mir ist auch aufgefallen,daß bei Umfragen oft keine Kritik von den Befragten geäussert wird,und nicht nur wenn es um Politik geht.Mit dem Harakiri warte mal noch besser...das kann sich in Deutschland ja noch ändern. ;)

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Re: Zeitungsartikel

Beitragvon Schneeflocke » Mo 12. Jan 2015, 17:58

Du kennst doch sicher den Spruch, "Traue nur einer Umfrage, die du selbst gefälscht hast.". Es sind nämlich tatsächlich äußerst viele Umfragen reiner Müll.
Um Umfragen zu analysieren, musst du dich immer fragen:
Wer hat die Umfrage gemacht?
Welche Fragen sind enthalten, welche nicht?
Wie werden die Fragen gestellt, wurden eventuell wichtige Faktoren weggelassen?
Welches Ziel soll die Umfrage haben?
Welches Ziel hat der Auftraggeber?
Wie viele Personen wurden befragt?
Auf welche Zielgruppe war die Umfrage zugeschnitten?
Wie ist die momentane Stimmung, auf dem Gebiet, auf dem die Umfrage gemacht wird, d.h. wenn auf dem Kleidungsmarkt, derzeit große Frustration herrscht, wie wird wohl die dazugehörige Umfrage sein?

Menschen gehen weniger auf die Straße, wenn sie Angst haben, ihr Gesicht zu verlieren, weil sie sich lächerlich machen. Es soll also für trügerische Ruhe gesorgt werden, und unter anderem noch Merkel und Konsorten einen Grund in die Hand geben Pegida den Boden gleich zu machen. Zudem soll Außenpolitisch das Gesicht gewahrt werden, damit die Wirtschaft keine Flaute bekommt.

Das ist alles nur eines:
Meinungsmache in Goebbelmanier, Faschismus.
Und wir gehen davor Speichelleckend auf die Knie.
Für weiteres bitte n Pegidathread erstellen.
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Re: Zeitungsartikel

Beitragvon Jack Harkness » Mo 12. Jan 2015, 18:11

Hey nicht schlecht,deine Tipps worauf man bei Umfragen achten sollte,die schreibe ich mir gleich mal auf.Und die Beweggründe die du nennst,erscheinen mir auch glaubwürdig,ja letzten Endes geht es immer auch um das Geld,deshalb ist der Wirtschaftsschutz wichtiger als die Wahrheit.Wegen Pegida werde ich dann den Thread dazu wechseln/erstellen.Danke für die Info's. d-up

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Re: Pegida

Beitragvon Schneeflocke » Mo 12. Jan 2015, 20:31

Offtopic:
Schon erledigt, jetzt kannste schreiben. *gg*
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Re: Pegida

Beitragvon Distanzobjekt » Di 13. Jan 2015, 15:02

Es gibt einige Dinge die man in Relation betrachten sollte.

Zunächst die Medien - sie berichten nicht darüber, was PEGIDA eigentlich möchte. Dabei hat die Demonstration schon am Ende des letzten Jahres klare Stellung bezogen:

SPOILER:
„die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten“ als Menschenpflicht
„die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“, ergänzend zum Recht auf Asyl
„dezentrale Unterbringung für Kriegsflüchtlinge und Verfolgte anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen“
einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und deren gerechte Verteilung in allen EU-Staaten durch eine zentrale Erfassungsbehörde
bessere Betreuung von Flüchtlingen durch Sozialarbeiter
ein Asylverfahren analog zur Schweiz und den Niederlanden und die Mittel für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu erhöhen, um das Verfahren zu verkürzen und die Integration früher zu beginnen
mehr Mittel für die Polizei und gegen Personalabbau bei selbiger
„die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung“
„eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten“
„Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie, aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime“
„Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas“
„sexuelle Selbstbestimmung“
„die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur“
„die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz“
Abgelehnt werden:
„das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichten in unserer Mitte, wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter usw.“
„Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z. B. PKK“
„dieses wahnwitzige 'Gender Mainstreaming', auch oft 'Genderisierung' genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache“
„Radikalismus, egal ob religiös oder politisch motiviert“
„Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig“


Ich suche an dieser Stelle den Rechtspopulismus, den Faschismus und den Nationalismus. Der Begriff des Nationalsozialisten, also den des Nazis, ist im Bezug auf Religion ohnehin völlig falsch, denn Religion ist Glaube und damit Nationalitäten übergreifend. Es ist ein einzig dekadentes Trauerspiel dass die Menschen in diesem Land sich A.) nicht informieren und B.) nicht differenzieren.

Auch wäre es mal interessant aus nicht-soziologischer Sicht eine Begründung zu finden, warum sich gerade die Menschen im östlichen Teil des Landes aufraffen gegen den Islam zu agieren.

Da ich von Haus aus den Islam auf Basis historischer, theologischer und soziologischer Ebene kritisiere, kann ich die Entwicklungen in Dresden nur all zu gut nachvollziehen und stehe hinter der Ablehnung des Glauben.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Re: Pegida

Beitragvon Jack Harkness » Di 13. Jan 2015, 19:18

@ Distanzobjekt
Ich habe mir deinen Spoiler angesehen,wenn das stimmt ist Pegida nicht rechtsradikal und das hört sich fair an,was sie fordern.Aber dann.. Frage:1.Warum sollten die Medien absichtlich ein falsches Bild von Pegida erzeugen ?2.Vielleicht sehen es die Menschen aus politischer Sicht und nicht aus religiöser und dann gibt es Rechtsradikalismus ?3.Wiso dekadent,wenn sie schon Jahrzehnte sich nicht informieren Dekade=10 Jahre oder,wie meinst du das ?4.Die Menschen im östlichen Teil des Landes....vielleicht haben sie dort eher eine "rechte Grundstimmung" ?Interessant ist auch was heute in den Nachrichten kam:Es gibt jetzt eine Abspaltung der Pegida--die Dugida und die ist bekennenderweise..rechts-radikal.

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Re: Pegida

Beitragvon Distanzobjekt » Di 13. Jan 2015, 21:55

Warum sollten die Medien absichtlich ein falsches Bild von Pegida erzeugen ?
Da müsste man spekulieren. Zwei naheliegende Gründe wären, zum einen würde mit einer Islamablehnung die Interesse von Terroristen wachsen bei uns Bomben zu legen o ä, weil sie durch die Ablehnung eine Legitimation sehen. Der zweite Grund wäre der, dass Made in Germany im Moment gefragt ist wie selten, unser Bild nach außen strahlt besser als je zuvor, wodurch unsere Wirtschaft hoch geht. Da die Medienlandschaft Lobbyismus ist und Lobbyismus Wirtschaft, ginge diese Rechnung rückwirkend auf.

2.Vielleicht sehen es die Menschen aus politischer Sicht und nicht aus religiöser und dann gibt es Rechtsradikalismus ?
Richtig, hier liegt einer der maßgeblichen Probleme zugrunde - Religionskritik ist nicht gleich Politik, es wird aber zur Politik gemacht weil Terrorismus in der Regel politische Motivationen hat bzw. Terroristen erkannt haben, so die Politik zu erreichen. Auch hat Pegida einen maßgeblichen Denkfehler, es heißt ausgesprochen Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes - in ihren 19 Punkten wird aber kein Schwerpunkt auf die Religion gelegt, weshalb diese Vereinigung einem Denkfehler aufgelaufen ist. Religion ist ein Indikator in Wechselwirkung um eine Kultur zu formen bzw. der Islam ist ein stratifikatorisches System, wodurch es einfach nicht mit der Demokratie übereinkommt denn dieses ist ein funktional differenziertes. Während die Demokratie für Muslime eine Orientierungslosigkeit darstellt, ist der Islam für alle Demokraten eine Einengung. Da wird weder Toleranz, noch gut zureden was helfen und wenn Politiker ernsthaft glauben, Terroristen würden sich von einem gemeinsamen Marsch als Symbol der Einheit abschrecken lassen, sind die Politiker noch naiver und dümmer als verträglich für den gesunden Menschenverstand aber, dass nur am Rande.

3.Wiso dekadent,wenn sie schon Jahrzehnte sich nicht informieren Dekade=10 Jahre oder,wie meinst du das ?
Dekadent weil es sich die Menschen in dem Land zu einfach machen, sie informieren sich nicht, Medien informieren bewusst nicht und es ist leichter die Nazikeule auszupacken als sich einem Problem zu stellen.

4.Die Menschen im östlichen Teil des Landes....vielleicht haben sie dort eher eine "rechte Grundstimmung" ?
Nein, die Menschen sind einfach mit den Nerven am Ende. Der Osten hatte vor nicht einmal 25 bzw. 26 Jahren den ersten Kulturschock erlitten, da wurde von Plan- auf freie Marktwirtschaft, von Sozialismus auf Demokratie gewechselt und Zeit, die da quasi ab 1964 angehalten wurde, wurde in nicht einmal 10 bis 15 Jahren nachgeholt. Viele Ostdeutsche wurden über den Tisch gezogen, weil sie es nicht besser wussten. Kaum haben sie das weggesteckt, kommen viele Ausländer, also verschiedene Kulturen, fordern ihren Platz ein, lassen Moscheen errichten usw. Man muss kein Genie sein um zu erkennen, dass das ein Pulverfass sein muss aber scheinbar ist die politische Führung in diesem Land besetzt von geistig unbewaffneten.

Interessant ist auch was heute in den Nachrichten kam:Es gibt jetzt eine Abspaltung der Pegida--die Dugida und die ist bekennenderweise..rechts-radikal.
Es wird noch mehr Abspaltungen in alle Richtungen geben, in allen Teilen Europas, die Welle ist losgetreten, dieses Biotop wird sich neu ausrichten bei dem das Ende noch offen ist.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Re: Pegida

Beitragvon Jack Harkness » Mi 14. Jan 2015, 02:31

@ Distanzobjekt
Pegida,dann ist im Grunde das Problem der ganzen Sache eines der ältesten der Welt:Die Religion.
Der Islam stimmt nicht mit unserer Vorstellung des Zusammenlebens überein.Das kann man auch bei alltäglichen Dingen gut beobachten,das "Vergnügen"hatte ich letzdens beim einkaufen auch:Ein muslimisches Paar ging einkaufen:Sie-beladen mit schweren Tüten,er gab noch Anweisungen an seine arme Frau und was trug er-nichts.Ja da kommt es auch mir hoch,wenn ich soetwas sehe,hier trägt man schwere Dinge gemeinsam.Der Islam ist einfach nur*sorry*Schei..e,Unterdrückung der Frau,Intoleranz,es kann doch nicht sein,z.b daß ich als Deutscher im eigenen Land kein Kotelett mehr essen darf wegen der Molems,es gehört zur deutschen Esskultur.Also wäre doch die Lösung die offensichtliche:Islam-Verbot,wenn sie hier leben wollen dann sollen sie sich gefälligst auch anpassen.Ich meine,wenn wir ins Ausland auswandern,müssen wir uns doch auch den dortigen Sitten,Gesetzen und Bräuchen anpassen.Aber unsere Politiker erwähnen nie mal die Problematik der Religion,als wären wir alle Christen.Da drängen sich doch einem erneut Fragen auf:1.Trauen die Politiker sich nicht ? 2.Oder ist das immer noch wegen dem Ns-Regime so ? 3.Steht hier wieder mal wirtschaftliches Interesse vor dem Lösen des wahren Problems(Religion)? 4.Wovor haben unsere Politiker solche Angst ? 5.Erkennen sie das Problem tatsächlich nicht ?


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