Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Jack Harkness
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Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Di 13. Jan 2015, 13:30

Schneeflocke brachte mich da auf eine gute Idee...
Wer kennt das nicht ? man ärgert sich über etwas und sagt unbedacht:"Ach zur Hölle damit."Die Hölle ist immer wieder Teil des Ausdruckes,wenn man sich über einen Misstand aufregt.Aber habt ihr mal darüber nachgedacht,was für euch persönlich eigendlich die Hölle ist ?Wie sieht sie aus,ist dort der Teufel ? ,muss es unbedingt dort heiss sein ?Was ist für euch der Inbegriff der Hölle ?

Ich mache mal den Anfang:Für mich ist die Hölle kein Ort im eigendlichen Sinne,sondern sie ist eher in einem selbst enthalten.Ich meine damit unsere Gefühle,Gedanken und Träume jene menschlichen Dinge auf die wir nur bedingten Einfluss haben.Ängste sind nur schwer zu ertragen,Trauer ist schlimm,Alpträume hindern uns zu schlafen und können sogar psychische Krankheiten begünstigen.Diese innerlichen Feinde unserer Existens kann man*so finde ich*auch als persönliche "Hölle"bezeichnen.

Jack Harkness
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Mi 14. Jan 2015, 06:33

Edit:Die Hölle-Das "innere"Auge
Man stelle sich einmal das folgende Szenario vor:Es ist stürmisch,Säure regnet in Tropfen vom Himmel herab,Die Blumen vertrocknet uberall tote Tiere auf den Strassen.Es stinkt nach Aas,überall Blut auf den Wegen,es ist kalt,die Wegen sind zum Teil gefroren.Ein Hund rennt auf dich zu als er dich erreicht siehst du seine Augen,sie sind leer und eklige Würmer treten hinaus.Menschen ?laufen umher und während sie laufen,fällt ihnen das Fleisch von den Knochen und sie laufen skelettiert weiter.Du mittendrin und du weisst nicht wo oder warum du dort bist.Ein Traum ?Ein Horrortrip ?Ein schlechter Horrorfilm ?NEIN du bist hellwach und hast einen Moment nur deine Gedanken nicht unter Kontrolle gehabt.Was machst du jetzt ?-Mentalbereich-abschalten !!

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Schneeflocke
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Schneeflocke » Mi 14. Jan 2015, 06:46

Offtopic:
Du könntest in nem Horrorfilm mitspielen. [roll]

PS. Lasst den Mentalbereich an. Zu lange im ausgeschalteten Zustand, bringt er einen auf dumme Gedanken. Glaubt mir, ich weiß durchaus wovon ich rede.


Ja, jedem seine Privathölle. Meine stellt die Menschen und das Licht und der Lärm dar. Okay, nicht alle, aber die meisten Menschen. Also so ziemlich unsere Welt. Ist unsere Welt somit für mich die Hölle? Jap. Also egal was kommt, schlimmer kanns nicht mehr werden. *gg*
Jede Geschichte verdient es gehört zu werden.
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Distanzobjekt » Mi 14. Jan 2015, 08:49

Grundlegend aus theologischer Sicht kann man sagen, dass die Hölle alles negative darstellt was man als Strafe erfahren kann aus der Sicht von Gläubigen.

Sie ist eine Orientierung und ein Druckmittel zugleich um Gläubige an einer Richtigkeit zu binden bzw. um einen Weg vorzugeben.

Da man Hölle immer als Bezeichnung einer Negativirrung versteht die in einer bestimmten seelischen Konstellation steht, wird diese auch gerne im persönlichen Rahmen angewandt, wie eben der Privathölle, der gesellschaftlichen, der weltlichen, der spirituellen.

Im Grunde ist die Hölle also nicht mehr als das.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Mi 14. Jan 2015, 08:59

@ Distanzobjekt
Nun man erlebt es aber auch oft,daß Ungläubige von der Hölle reden,wie passt das dann zusammen ? Wenn sie nicht an Gott und so etwas glauben warum dann an die Hölle ? Oder haben sie dann ganz andere Phantasien,enn sie von der Hölle reden ?Gibt es überhaupt Menschen die an gar keine Variante der Hölle glauben ?

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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Distanzobjekt » Mi 14. Jan 2015, 10:12

Nun man erlebt es aber auch oft,daß Ungläubige von der Hölle reden,wie passt das dann zusammen ?
Reproduktion einer Meinung oder Glauben auch wenn man selbst nicht glaubt. Der Begriff der Hölle wird gerne als Synonym für Negative Dinge genutzt wie etwa ein stressiger Arbeitsplatz usw.

Gibt es überhaupt Menschen die an gar keine Variante der Hölle glauben ?
Hinduisten und Buddhisten, das Höllenbild kommt bei denen nicht vor.
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Mi 14. Jan 2015, 16:16

@ Distanzobjekt
Hinduisten und Buddhisten,du sagst in ihrer Religion gibt es keine Hölle,aber worauf stützt sich dann ihr Glaube ?Es gibt doch in jeder Religion gut und böse,worum geht dann in einer Religion ? Wenn sie die Hölle nicht kennen gibt es kein gut oder böse bei denen ? Nach welchen Kriterien treffen sie dann im normalen Leben ihre Entscheidungen ?

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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Distanzobjekt » Do 15. Jan 2015, 08:59

Buddhisten glauben an die Wiedergeburt und Hindus haben hunderte Gottheiten weshalb sie da an alles mögliche glauben aber eine Hölle gibt es, soweit mir jetzt bekannt, nicht, denn alle Richtungen stehen in Kooperation zueinander weshalb es sehr friedfertig zugeht und Angstverbreitung kein Thema ist.
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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Jack Harkness » Do 15. Jan 2015, 10:34

@ Distanzobjekt

Du sagst Buddhismus und Hinduismus sind friedliche Religionen,weil sie nicht an die Hölle glauben,ist es dann bei den anderen Religionen der einzige Grund für Hass und Gewalt ?
Könnten sich die anderen Religionen nicht auch dahin entwickeln,ich meine weg vom Himmel und Hölle Denken ?

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Re: Die Hölle,was ist sie?-Definitionen

Beitragvon Distanzobjekt » Do 15. Jan 2015, 10:48

Es kommt auf die Basis an, Buddhismus und Hinduismus sind polytheistisch, das Judentum, Christentum und Islam z.B. sind monotheistisch, also Eingott-Religionen. Da Eingott-Religionen stets von sich glauben die einzig richtige Wahrheit zu kennen sind alle anderen natürlich falsch und damit feindlicher Natur, da sie für deren System in deren Richtigkeit eine Gefahr darstellen.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
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