Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Riku

Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Riku » Mo 13. Aug 2012, 23:57

Kann zwar niemand sicher beweisen, allerdings können gerne Theorien aufgestellt werden.

Ich habe zwei Auffassungen:
#1 - Man wird geboren, lebt, stirbt. Für immer. Man vergisst sein ganzes Leben, was war, was die Gedanken waren. Alles.
#2 - Gebunden an Nahtoderfahrungen // Wie kommt es dazu, dass Menschen, auch unabhängig voneinander, dasselbe berichten? Es heißt, man sei in einer Art "Superzustand": Man tritt aus dem eigenen Körper aus, das Leben wird noch einmal durchlaufen, man sieht tote Verwandte oder hat schier "unendliches" Wissen. Es gibt auch Beschreibungen von "Farben, die es so nicht gibt" oder einem Tunnel, an dessen Ende ein ganz helles Licht scheinen soll.

Auf #2 möchte ich näher eingehen (was soll man sonst zu #1 schreiben?!).

Nahtoderfahrungen werden oft als Übergang zwischen unserer Raumzeitdimension und der fünfte Dimension bezeichnet. Ein Übergang, der entscheidet, ob man zu leben hat, oder ob man in den Himmel / die Hölle kommt (wie auch immer) kommt.

Doch gibt es diese fünfte Dimension?

Es wird von religiösen Menschen behauptet, dass es einen Gott und einen Teufel gebe. Himmel und Hölle. Diese berufen sich dabei auf Nacherzählungen (tja, woher stammen die Geschichten?) und glauben einfach daran.
Allerdings findet der menschliche Verstand dabei seine Grenzen, spätestens bei der Fragen wo denn Gottes Reich sein mag - laut der heutigen Wissenschaft jedenfalls nicht in unserem unendlichen Universum. Das heißt, dass es demnach außerhalb unseres Universums (außerhalb der Unendlichkeit) einen solchen Ort geben muss, sprich in einer anderen (fünften) Dimension. Ich persönlich kann mir das noch halbwegs vorstellen, aber wie sieht es mit euch aus?
Und warum stößt der Verstand dabei überhaupt an seine Grenzen? Vielleicht, weil es eine Art Schutzmechanismus sein soll und wir hier ungestört Leben sollen. Uns sind die nötigen Ressourcen gegeben, um den Alltag zu überstehen, jedoch ist die neugierige Wissenschaft weiterhin am forschen und untersuchen, was nach dieser "Grenzbeschränkung" (Grenze des Verstandes) irgendwann aufhören muss. Es wird demnach neben den wissenschaftlichen Errungenschaften eine wiederlegbare Phantasie geben, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

Ich habe noch mehr Ideen, die ich jetzt einbringen könnte, aber die bringe ich erst im Laufe der Diskussion ein. ;)

Was meint ihr denn zu dem Thema oder meinem Text?

DG,
Riku

... und fragt mich nicht, warum ich sowas um 2 Uhr nachts schreibe - zu dieser Zeit habe ich nunmal die besten Gedankengänge.

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Gattina
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Gattina » Mi 15. Aug 2012, 05:22

Offtopic:
Wahhh...jetzt hab ich so einen langen Text geschrieben und alles ist gelöscht, weil ich nicht angemeldet war. -_-
Ich werd den morgen, bzw. heute rekonstruieren, geh jetzt schlafen.


Nu isses doch bisl später... ;-)

Sagen wir mal so, ich schliesse ein Leben danach nicht aus.

Wenn es ein Leben danach gibt, gibt es auch ein Leben davor. Dazu gibt es sogar richtige Forschungen, wo sich Personen an sehr viele Details erinnern können und nach Beweisen für diese vorherige Existenz suchen.
Ich hab auch Erinnerungen die nicht aus diesem Leben sind, aber entweder hab ich a) zuviel Fantasie b) bin irre oder c) kann damit nichts anfangen weil es nur Fragmentstücke sind...mit Nachforschungen anstellen ist bei mir nichts, sonst würd ichs tun.

Ich kenne auch einige die sich besser an ihre vorherigen Leben erinnern können, aber ich finde nur wenige glaubhaft.
Denn meist sind die Leute altägyptische Priester/Könige, römische Feldherrn, barocke Adelige, etc. pp. gewesen.
Da frag ich mich warum gerade das? Entweder
a) durch das eigene Ego wird sich ebend besser an "wichtige" Leben erinnert
b) die Person muss damit irgendwas kompensieren (Selbstdarstellung/Selbstbetrug)
c) ist einfach irre

Ich hatte schon Nahtoderfahrungen, aber nur einmal so nah das ich ein Licht sah.
Ist recht unspektakulär gewesen: Ich stand in der Dunkelheit und lief da rum, etwas weiter entfernt gabs nen Licht. In der Dunkelheit war ich jedoch nicht allein, da waren mehrere Personen und sie sagten ich soll nicht auf das Licht zu gehen!
Da war ich auch grad mal 5 Jahre alt, wäre fast an nem Bonbon erstickt. Ich hab die vorm schlafen im Bett gegessen und dann bin ich beim Bonbon essen eingeschlafen, wurde bemerkt und mein Bruder hat mich gerettet. Alle standen um mein Bett. O.O

Es gibt viele Religionen die sich damit beschäftigen, ich hab mich früher viel mit Reinkarnation beschäftigt.
Man kann z.B. buddhistische Meditation nutzen um sich zu erinnern.
Es gibt auch Leute die sich zurück führen lassen, durch Hypnose z.B.
Rückführungen allerdings sind nicht ohne, denn wenn es ein Leben davor gibt, hat das Leben auch seine Schattenseiten und das ist etwas worauf viele nach den Rückführungen nicht klar kommen und sogar in therapeutische Behandlung müssen. (Zumindest hat mir das eine Person erzählt, die Rückführungen macht.)
Vieleicht mach ich so einen Spaß auch nochmal mit...aber momentan hab ich kein Verlangen danach.

Wenn wir weiter ausschweifen, wären wir bei paranormalen Ereignissen, wozu es ja auch Forschungen gibt.
Es muss ja nicht sein, das wenn es eine Seele gibt (^^) diese nach dem Tod sofort reinkarniert wird.
Ich habe ne Zeit lang nach sowas gegoogelt, aber war bisher mit den Ergebnissen nicht zufrieden, da es im Netz nen großen Haufen Müll von Selbstdarstellern gibt.
Wie soll man das auseinander halten? Werd das mal am WE nochmal googlen, aber diesmal im Bezug auf Messungen von Alphawellen, die bei paranormalität verstärkt auftreten sollen.

Weißt du noch wo du das mit der fünften Dimension gelesen hast? Das kenn ich noch nicht, mehr davon bitte! ;-)

Jezebel
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Jezebel » So 28. Jul 2013, 15:59

Ich habe mal eine Rückführung unter Tiefenentspannung gemacht und habe nix gesehen wo ich eine berühmte Persönlichkeit war. Woher die Bilder bei einer Rückführung kommen lässt sich nicht eindeutig sagen.

Sie können aus dem Unterbewusstsein kommen oder auch aus früheren Leben und beides kann sich auch vermischen denke ich.
Für mich war es aber eine tiefgreifende Erfahrung und ich kann mich noch an alles erinnern. Es waren aber viele Lücken - immer dann wenn es möglicherweise ernst wurde. Z.B. habe ich (wenn das denn stimmt) mal einen Sohn gehabt der in den Krieg zog. Auf die Frage ob er zurück gekommen ist, habe ich nichts gesehen.

Wie sollte ich auf sowas kommen. Wir haben keine Kinder. Oder als Mann auf einem Schiff nach Indonesien.
Ich sehe so keine Filme in der Richtung oder lese Bücher.

Ist alles schwer zu sagen ...


Dann habe ich zwei Bücher von Michael Newton gelesen - ein staatlich anerkannter Hypnotherapeut. Der hat es mit seinen Probanden geschafft sie auch zu den Zeiten zwischen denn Leben zu befragen.
Liest sich teilweise wie ein Science Fiction.....

Wäre schön wenn wir Menschen endlich mal die Wahrheit rausfinden würden über alles. Aber ist die wirklich gut?
Manchmal zweifle ich daran.....

FreiWild
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon FreiWild » Mi 12. Mär 2014, 13:05

Ich war dem Tod schon sehr nah und in mein Beruf Zimmerer/Dachdecker muss ich jeden Tag damit umgehen können.
Ich bin schon mal vom Dach gerutsch und da habe ich das Ende schon vor mir gesehen ich hatte Glück das das Ntz da war , nur paar Zentimeter weiter wäre ich in die Tiefe gefallen . In den Bruchteilen an Sekunden die ich da foel sind mir tausende Gedanken durch den Kopf geschossen . Das kann man gar nicht beschreiben . Seele kann da auch ein Wort mit sprechen als sie damals den Autounfall hatte und im Koma lag .

schwarze Rose1oo

Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon schwarze Rose1oo » Sa 11. Okt 2014, 15:16

Ich kan auch aus eigener Erfahrung sagen das es nach dem Leben noch was gibt. Bei mir war es nach meiner Geburt. Als ich geboren wurde starb mein Urgroßvater ein paar Tage später. Ich hatte ihn nie zu Gesicht bekommen. Es geschah was, was viele nicht verstehen können. Selbst meine Mutter und auch meine Oma nicht. Als ich noch nicht sprechen konnte und auch noch nicht laufe, kam ein älterer Mann an mein Bett und schaute mich freundlich an. Ich hatte keine Angst oder so. Er sagte zu mir das er mein Opa sei. Er drehte sich weg von mir und war verschwunden. Als ich dann älter wurde und mich dann auch unterhalten konnte sagte ich es meiner Mutter. Sie erschreckte als ich ihr es sagte. Ich war damal drei Jahre alt. Sie meinte nur : " das kann nicht sein. Dein Opa ist kurz nach deiner Geburt gestorben." Ich hab es aber ihr immer wieder geschildert das er an meinem Bett stand.
Das es noch ein Bild von ihm gab wusste ich da noch nicht. Das Bild lag bei meiner Oma in einer Schachtel, wo sie alle ihre Bilder din aufbewarte. Meine Oma lebte in Holland. Also ich hatte keinen Zugriff auf das Bild.
Meine Mutter fuhr mit mir zu meiner Oma nach Holland. Meine Oma legte alle Bilder aus der Schachtel auf den Tisch und und sagte:" So nun such den Opa den du gesehen haben willst". Das Bild hatte ich sofort gefunden. Es war eine Totenstille in dem Raum. Meine Mutter und auch meine Oma waren beide stumm. Es wurde nie wieder über dieses Thema gesprochen.

Aber ich weis das es was gibt nach unserem ableben hier. Ich sehe unseren Körper als eine Hülle und das wahre ICH liegt tief in uns.

Jack Harkness
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Jack Harkness » Mi 15. Okt 2014, 18:54

Hm...ob da nach dem Tod was ist,habe ich mich auch schon öfter gefragt,wenn man mit 4,00Promille Alc. in der Notaufnahme des Krankenhauses landet,gehen ersteinmal die Lichter aus.Ein Luftzug an den Füssen weckt einen(dachte ich zumindest)Ein grauer geflasterter Fussweg lässt einen nicht misstrauisch werden.es war der Anblick von Katze Püppy, wo ich Panik bekam(die war seit 6Monaten tot)Richtig fies wurde es als sie anfing zu reden"du musst zurück,deine Zeit ist noch nicht da,"und dann war alles weg.Aber wenn man denkt es geht nicht übler,gibt dir das Leben noch'n Tritt hinterher:Als ich zu mir kam,sagte der Doc.ich sei tot gewesen,und er habe schon meine Familie angerufen. Ich sage dazu nur:Happy new Jeahr.Ich denke aber viele sagen,es sei chemischer Prozess den das Gehirn beim Exitus auslöst,um es für uns erträglicher zu machen.Hoffentlich irren sich die Leute.

schwarze Rose1oo

Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon schwarze Rose1oo » Fr 24. Okt 2014, 20:42

Jack Harkness hat geschrieben:Hm...ob da nach dem Tod was ist,habe ich mich auch schon öfter gefragt,wenn man mit 4,00Promille Alc. in der Notaufnahme des Krankenhauses landet,gehen ersteinmal die Lichter aus.Ein Luftzug an den Füssen weckt einen(dachte ich zumindest)Ein grauer geflasterter Fussweg lässt einen nicht misstrauisch werden.es war der Anblick von Katze Püppy, wo ich Panik bekam(die war seit 6Monaten tot)Richtig fies wurde es als sie anfing zu reden"du musst zurück,deine Zeit ist noch nicht da,"und dann war alles weg.Aber wenn man denkt es geht nicht übler,gibt dir das Leben noch'n Tritt hinterher:Als ich zu mir kam,sagte der Doc.ich sei tot gewesen,und er habe schon meine Familie angerufen. Ich sage dazu nur:Happy new Jeahr.Ich denke aber viele sagen,es sei chemischer Prozess den das Gehirn beim Exitus auslöst,um es für uns erträglicher zu machen.Hoffentlich irren sich die Leute.



ich kann dich darin beruhigen. Wir alle werden nach unserem Ableben hier, eine neue Erfahrung machen. Nach dem Tod geht es weiter davon bin ich überzeugt.

Jack Harkness
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Jack Harkness » Fr 24. Okt 2014, 21:00

Hallo Roseloo,danke für deine motivierenden Worte, leider wird das Thema Tod bei vielen Menschen als Tabu-Thema behandelt.Bsp.Am 23 Okt.also gestern war ich auf'm Geburtstag meiner Mom,unser Papa verstarb ja vor 3Jahren wenn man in die Gesichter der eigenen Familie schaut,weiss man ,das alle unseren Dad vermisst haben,aber keiner wagt es auch nur das auszusprechen.Familienfeste waren immer sein Ding und es war immer viel los,wenn Klaus-Peter dabei war,und jetzt:betretenes Schweigen,als wäre der Tod was schmutziges etwas worüber man nicht reden darf.Aber wir sind alle nicht unsterblich und sollten uns darüber mal Gedanken machen,was danach mit uns geschieht.

schwarze Rose1oo

Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon schwarze Rose1oo » So 26. Okt 2014, 16:35

Ich kann dir wirklich sagen das es weitergeht nach dem Tot. Du hast ja gelesen was ich über meinen Vater geschrieben habe und über meinen Opa.
Weist du, mir fällt es auch nicht leicht über sowas zu schreiben, da man, wie du schon angeführt hast, als Idiot abgestempelt wird. Aber mit dir drüber zu schreiben ist echt gut.
Das mit deiner Familie ist echt nicht toll. Es ist schade das viele dem Thema so verschlossen gegenüber stehen. Aber lass dir eins sagen. Dein Vater Klaus-Peter ist auch heute noch unter euch. Vieleicht spürst du ihn ja auch. Und wenn du ihn nicht mehr wahr nimmst,dann weis er das alles ok ist.

Mir geht es oft so, dass wildfremde Leute die man so mal auf der Strasse sieht und eigendlich nichts mit zu tun hat, auf mich zu kommen und mir, ohne das ich was sage, ihre Lebensgeschichte und was sie so im Leben alles falsch gemacht hatten erzählen. Ich hör mir das wirklich alles an. Vergess aber auch wieder alles, wenn sich unsere Wege dann wieder trennen. Eins zwei Tage später hör ich dann von anderen das die oder der gestorben sind.
Das macht mir schon etwas Angst. Aber trotzdem passiert es immer wieder. Ich kann nix machen dagegen.

Aber wenn du darüber weiter mit mir schreiben willst kannst du das gerne machen. Bin froh das ich einen gleichgesinnten gefunden habe.

Jack Harkness
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Re: Leben nach dem Tod / Nahtoderfahrungen

Beitragvon Jack Harkness » So 26. Okt 2014, 18:06

Offtopic:
Hallo Rosaloo,du bist echt lieb,ich bin auch froh endlich in Dir einen so klugen und verständnissvollen Menschen gefunden zu haben.Du kannst auch über alles mit mir reden,ich freue mich immer,,wenn ich etwas von Dir lese,weil ich einen Gleichgesinnten in Dir sehe.Über den Tod zu reden,fällt mir normalerweise auch schwer,aber bei Dir habe ich das Gefühl,dass es richtig ist.Man bräuchte keine Psychologen und den ganzen Kram,wenn die Menschen(so wie wir)einfach offen über solche Dinge sprechen würden.Ich rannte nach seinem Tod zu 'zig verschiedenen Psychologen,Pädagogen,also volles Programm und es ging mir immer schlechter,ich sollte "in Kur"gehen,sagte man mir.Das kann es nicht sein,dabei geht es einem besser,wenn man nur den richtigen Gesprächspartner hat.Nochmal vielen lieben Dank. d-up [thx]


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