Die Gedanken sind frei

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Alexiel
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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Alexiel » Di 24. Jan 2012, 22:06

Ich hätte da auch so meinen Gedanken was das leben "Existenz" des Menschen angeht.


Wir sind von Dunkelheit umhüllt, wenn wir in dem Leib unserer lieben Frau Mutter heran wachsen. Wie sind von Dunkelheit umgeben, wenn wir aus dem Leib unserer lieben Frau Mutter herauskommen, um die Welt zu erleben. Wir sind von Dunkelheit umgeben, wenn wir unseren letzten Hauch aus uns geben bevor wir uns für immer von dieser Welt trennen.
Doch während dies geschieht erleben wir einen kurzen Augenblick wo man Licht sieht und wir alles erkennen können was uns das Auge vorzeigt und das ist der Sinn in unserem darsein.
Die ewige Dunkelheit mit einem kurzem Augenschlag unseres Lebens im Licht zu sehen und sich an dem zu erfreuen was man gesehen hat bevor es wieder dunkel wird.
Alles was wir tun oder sagen bestimmen wir selber wir sehen und wir handeln, der eine so oder der andere so. Viele gehen einen Weg und alles was wir um uns herum aufnehmen gaben wir auch wieder zurück wenn auch etwas umgewandelt.
Jeder ist ein Individuum aber trotz allem immer eine kleine Kopie von mehreren anderen.
Alles was wir sehen, hören, fühlen und erleben macht uns zu dem wie er ist, doch wie das bleibt bei demjenigen selbst.

naja is nur ein Gedanke halt von mir.

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Schneeflocke
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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Schneeflocke » Mo 21. Jan 2013, 22:02

Puh, ... mal sehen ob ichs verstanden habe.
1. Der Mensch ist das Produkt seiner Umwelt und seiner Wahrnehmung, und die Interaktion mit anderen Lebewesen macht nur einen winzigen Teil dessen aus.
2.Die freie Entscheidung die gibt es eigendlich gar nicht weil es viel zu viele Faktoren gibt, die sie zwangsweise beeinflussen.
Wie glaubt ihr, läuft es bei Menschen ab deren Wahrnehmung in Folge einer psychischen Krankheit (wie beispielsweise den Asperger-autismus) verändert, und ihre soziale Interaktion geschwächt ist? Ist dieser Mensch der freien Entscheidung näher oder weiter entfernt als "normale" Menschen? Wenn ja/nein warum?
Jede Geschichte verdient es gehört zu werden.
Angeal Hewley Final Fantasy VII Crisis Core

Riku

Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Riku » Di 22. Jan 2013, 13:00

Schneeflocke hat geschrieben:2.Die freie Entscheidung die gibt es eigendlich gar nicht weil es viel zu viele Faktoren gibt, die sie zwangsweise beeinflussen.

Um mal der Denkweise Kants zu folgen:
Der Mensch handelt aus Neigung (bspw. Vorliebe) und Pflicht. Das letzte Wort klingt zwar fremdbestimmend, ist allerdings so nicht gemeint, da es um die eigene Pflicht geht, um den Verstamd die Vernunft also. Und wodurch sie sich beeinflussen lassen - das weiß jeder Mensch für sich.

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Distanzobjekt
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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Distanzobjekt » Sa 26. Jan 2013, 12:08

Satre war auch der Idee der Freiheit zugewannt, zwei Dinge jedoch sprechen gegen die Freiheit.

1. Satre meint, das jeder Mensch in sofern frei ist wie er sich entscheidet.
Ich sage, dass alleine wenn wir vor eine Entscheidung gestellt werden, dies nicht freiwillig passiert und wir gezwungenermaßen Regieren müssen. Das heißt, die freie Entscheidung ist eine Notwendigkeit aus der Unfreiheit heraus. Gäbe es die Unfreiheit nicht, gäbe es auch nicht die Freiheit.

Diese Behauptung festige ich auch mit folgendem Konstrukt:

Der Mensch könnte Freiheit gar nicht definieren, wenn es keine Grenzen gäbe. Ergo ist Freiheit ein Konstrukt unseres Egos das die Unfreiheit nicht akzeptieren will. Wir sind um damit Satre nahezukommen, frei innerhalb des Grenzgebietes.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

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schwarze Rose1oo

Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon schwarze Rose1oo » Di 21. Okt 2014, 05:41

Meine Meinung hierzu ist das wir doch alle nur Marionetten in unserem Leben sind. Aber mal ehrlich in unseren Gedanken kann uns doch niemand reinreden. Oder???
Ich meine, das die Gedanken zwar frei sind, aber wir sie nie ausleben können. Das würde ein Caos geben wenn jeder seine Gedanken ausleben würde.
Deshalb sind wir alle nur Marionetten einer grossen Bühne.

Jack Harkness
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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Jack Harkness » Di 21. Okt 2014, 19:26

Das trifft zu,wie die Faust auf's Auge,fast alles entscheiden "andere" für uns,nur wenige Dinge können wir wirklich selbst bestimmen.Egal ob im Job,in der Liebe,Familie oder in der Gesellschaft lediglich unsere Gedanken und unsere Emotionen darüber entscheiden wir allein.Sicher kann man ein wenig tricksen im Beruf durch Selbstständigkeit aber das liegt nicht jedem,oder es fehlt an Möglichkeiten.Um eine angenehme Existenz zu haben,kann man wenigstens versuchen ein wenig Glück zu haben(Liebe,Kinder) oder was einem sonst Freude bereitet.

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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Distanzobjekt » Mi 22. Okt 2014, 12:34

schwarze Rose1oo hat geschrieben:Aber mal ehrlich in unseren Gedanken kann uns doch niemand reinreden. Oder???
Unsere Gedanken basieren auf dem reinreden denn wir produzieren unsere Gedanken durch Beobachtung und Beobachtung ist Interaktion, also eine Einmischung in die Wahrnehmung. Natürlich passiert das in Wechselwirkung und aus Gedanken werden fertige Produkte wie Worte und Werke doch unterm Strich, könnten wir nicht denken hätten wir keine Reflektionsfläche.

schwarze Rose1oo hat geschrieben:Ich meine, das die Gedanken zwar frei sind, aber wir sie nie ausleben können. Das würde ein Caos geben wenn jeder seine Gedanken ausleben würde.
Deshalb sind wir alle nur Marionetten einer grossen Bühne.
Wir leben sie aus, in Übereinkunft. Unsere Gedanken können schnell weiter reichen als die reale Möglichkeit hergibt wie etwa, das wir aus dem Stand fliegen wollen würden. Alles andere ist soziale Übereinkunft. Wer nein sagt fängt an die Fäden abzuschneiden.

Das trifft zu,wie die Faust auf's Auge,fast alles entscheiden "andere" für uns,nur wenige Dinge können wir wirklich selbst bestimmen.Egal ob im Job,in der Liebe,Familie oder in der Gesellschaft lediglich unsere Gedanken und unsere Emotionen darüber entscheiden wir allein.Sicher kann man ein wenig tricksen im Beruf durch Selbstständigkeit aber das liegt nicht jedem,oder es fehlt an Möglichkeiten.Um eine angenehme Existenz zu haben,kann man wenigstens versuchen ein wenig Glück zu haben(Liebe,Kinder) oder was einem sonst Freude bereitet.
Selbstbestimmung ist keine Zauberei, man muss den Job den man nicht mag, nicht machen. Man muss den Partner mit dem man nicht klar kommt, nicht zusammen bleiben. Determination ist zwar allgegenwärtig weil Entscheidungen immer getroffen werden müssen aber Entscheidungen zu treffen heißt nicht, dass es nur einen Weg gibt.
1. Kunst und Schaffenskraft lässt sich genauso leicht kritisieren, wie es für den Kritiker schwer ist besseres zu leisten.
2. Nur wer Toleranz Grenzen setzt, weiß Freiheit zu schätzen.
3. Nur wer Achtung sät wird Achtung ernten.
4. Den Kopf zum denken benutzen ist keine Straftat.

Distanzobjekt

schwarze Rose1oo

Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon schwarze Rose1oo » Mi 22. Okt 2014, 18:24

Distanzobjekt hat geschrieben:Wir leben sie aus, in Übereinkunft. Unsere Gedanken können schnell weiter reichen als die reale Möglichkeit hergibt wie etwa, das wir aus dem Stand fliegen wollen würden. Alles andere ist soziale Übereinkunft. Wer nein sagt fängt an die Fäden abzuschneiden.


Du hast recht. d-up

Jack Harkness
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Re: Die Gedanken sind frei

Beitragvon Jack Harkness » Fr 24. Okt 2014, 21:41

Ich gebe Distanzobjekt auch Recht,dass es immer mehrere Wege gibt,privat wie beruflich nutze ich auch immer alternative Wege. Und was Gedanken angeht,ist es ja auch so dass,ein die anderen Menschen zum Nachdenken bringen,ohne die Handlungen und Argumente der anderen,hätte man nichts zum nachdenken.


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